Das Schöne60Ticket NRW ist da!

Ein wie wir finden sehr attraktives Angebot, das man als Senior/in nun nutzen kann. So macht der ÖPNV doch gleich mal doppelt so viel Vergnügen.

Mit dem Ticket sind Senioren das ganze Jahr mit Bus und Bahn in NRW-weit mobil

Köln. Einfach einsteigen, losfahren und entspannt reisen – so lautet das Motto des neuen Schöne60Tickets NRW. Mit dem ab dem 1. August 2015 erhältlichen Jahresabo schafft „Busse & Bahnen NRW“ ein attraktives Angebot für reiselustige Menschen ab 60 Jahren. Mit dem Ticket sind die Senioren das ganze Jahr über mit Bus und Bahn in Nordrhein-Westfalen mobil – und das für 149 Euro im Monat.

Herrliche Landschaften, reizvolle Städte, beeindruckende Bauten – in Nordrhein-Westfalen gibt es viel zu erleben. Dem trägt „Busse & Bahnen NRW“ nun Rechnung und ermöglicht der Generation 60 plus, mit dem Schöne60Ticket NRW auf Entdeckungsreise durch das gesamte Bundesland zu gehen. Egal ob von Steinfurt nach Euskirchen oder von Kleve nach Paderborn – mit der Jahreskarte sind alle Städte und Gemeinden in NRW zu erreichen. Das Ticket ist ab 1. August in Reisezentren der Deutschen Bahn und bei weiteren Verkehrsunternehmen im Jahresabonnement für monatlich 149 Euro in der 2. und 212 Euro in der 1. Klasse erhältlich und ist nicht übertragbar. Dafür können rund um die Uhr sämtliche Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie Nahverkehrszüge im gesamten Land genutzt werden. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos mit, so dass dem Ausflug mit den Enkeln nichts im Wege steht. Egal, wohin die Reise auch gehen soll – mit dem Schöne60Ticket NRW sind erlebnisreiche Zeiten in unserem schönen Bundesland garantiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.busse-und-bahnen.nrw.de

Advertisements

Mit der Rurtalbahn bequem zur Annakirmes

Aktuell aus der Dürener Zeitung, für alle die das Auto stehen lassen und zu Fuß zur Annakirmes gehen werden.

Die Annakirmes öffnet von Samstag, 25. Juli, bis Sonntag, 2. August, ihre Tore. Aus diesem Grund wird der Bus- und Bahnfahrplan erweitert. Mit der Rurtalbahn besteht wie jedes Jahr die Möglichkeit, das beliebte Volksfest mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen. Die eingesetzten Sonderzüge der Rurtalbahn verkehren im Stundentakt täglich zwei Stunden länger. Passend zu den verlängerten Öffnungszeiten der Annakirmes bietet die Rurtalbahn an den Tagen Samstag, Sonntag, Donnerstag, Freitag sowie Samstag darüber hinaus noch zwei weitere Züge mit Abfahrt 1.23 Uhr und 2.23 Uhr ab dem Haltepunkt Annakirmesplatz in Richtung Heimbach sowie 1.21 Uhr und 2.23 Uhr ab Düren Bahnhof in Richtung Linnich an. Für die Fahrt zur und von der Annakirmes empfiehlt die Rurtalbahn das AVV-Minigruppenticket AVV bedeutet Aachener Verkehrs Verbund). Das AVV-Minigruppenticket ist gültig für bis zu fünf Personen und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten am Gültigkeitstag im gewählten Start- und Zielgebiet. So kostet eine Hin- und Rückfahrt von Linnich oder Heimbach bis zum Annakirmesplatz für fünf Personen mit dem AVV-Minigruppenticket Kreis Düren 20,70 Euro. Weitere Informationen sind im Service Center der Rurtalbahn unter ☏ 02421/390111 oder unter http://www.rurtalbahn.de erhältlich. Auch die Dürener Kreis Bahn (DKB) bietet einen Zusatzverkehr an, der unter der Internet-Adresse http://www.dkb-dn.de zu finden ist.

Ein Artikel über den SEV Düren-Aachen in der Presse vom 18.07.2015

Ersatzbusse „zu schnell, zu voll, zu heiß“

Pendelverkehr zwischen Aachen und Düren: Klagen über zu hohes Tempo und Gedränge. Aachener Unfallanalytiker warnt.


Kein Vergnügen: Fahrgäste, die derzeit den Schienenersatzverkehr zwischen Aachen und Köln nutzen müssen, klagen über Gedränge in den Bussen und zu hohes Tempo auf der Autobahn. Foto: Michael Jaspers
Von Katrin Fuhrmann
Aachen/Düren. Seit drei Wochen ist die Bahnstrecke zwischen Aachen und Düren gesperrt. Für Pendler hat die Deutsche Bahn seitdem einen Schienenersatzverkehr mit Linienbussen eingerichtet. Die Busse nehmen die Strecke über die Autobahn, doch die Nutzer klagen, dass sie zum Teil schneller als erlaubt führen und häufig überfüllt seien. Viele Pendler empfinden die halbstündige Fahrt als Zumutung. Sie klagen über Gedränge, fehlende Sitzplätze, Fahrräder, die in den Bussen transportiert werden und unerträgliche Hitze bei den derzeit heißen Temperaturen.

Die Busfahrt erscheint vielen Pendlern insgesamt als extrem unsicher und sie müssen mehr Zeit einplanen: „Normalerweise brauche ich von meinem Zuhause bis zu meiner Arbeitsstelle nach Köln gute 75 Minuten. Momentan bin ich zwei Stunden unterwegs. Das ist schon anstrengend“, sagt eine junge Frau. Besonders im Berufsverkehr sei der Bus überfüllt. Man müsse sich „quetschen“ und habe nicht genügend Platz. Am Wochenende sei es „die reinste Katastrophe“.

Verstehen kann die Aachenerin zudem nicht, warum sogar zu den Stoßzeiten Fahrräder mit in die Busse genommen werden dürfen. Das habe zur Folge, dass es noch enger in dem Bus sei, der dann kaum noch Passagiere aufnehmen kann. Sie habe auch schon Momente erlebt, in denen es auf der Autobahn beinahe zu einem Unfall gekommen wäre. Manchmal habe sie bei der Fahrt ein regelrecht „mulmiges Gefühl“. Der Bus sei ja meistens viel zu schnell, bremse abrupt und mache selbst vor Überholmanövern nicht Halt.

Für den Aachener Unfallanalytiker Werner Möhler ist die Situation „absolut indiskutabel“. Generell betrachte er den Einsatz von Linienbussen auf der Autobahn kritisch. Die Passagiere in Linienbussen müssten nicht angeschnallt sein. Häufig käme es aber vor, dass Fahrgäste stehen müssten. Die Stabilität sei also nicht gegeben. In Aachen habe man vor kurzem mit einigen Busfahrern einen Test gewagt, um ihnen zu verdeutlichen, wie gefährlich eine abrupte Bremsung sein kann. Die Hälfte der Fahrgäste lag nach dieser Bremsung auf dem Boden des Busses. „Dieses Beispiel hat uns gezeigt, dass viele Busfahrer gar nicht ausreichend geschult sind und nicht wissen, wie man in einer solchen Situation zu reagieren hat“, sagt Möhler. Wenn die Fahrgäste säßen, gäbe es jedoch keinen Grund zur Beunruhigung. Sobald diese aber stehen müssten, bestehe Gefahr, denn niemand würde sich die ganze Zeit an den Haltegriffen festklammern können – ein kurzes Naseputzen lässt sich schließlich nicht immer vermeiden.

Ein weiteres Problem seien die Überholmanöver. „Linienbusse dürfen mit stehenden Passagieren 60 Stundenkilometer fahren. Lkw fahren mit 89 Stundenkilometer häufig am Limit. Die Busse provozieren also ein Überholmanöver“, sagt der Unfallanalytiker. Es sei durchaus empfehlenswert, den Bus nur mit sitzenden Passagieren zu befördern. Sicherheitsbedenken gibt es also zur Genüge. „Wir können nur Empfehlungen aussprechen, was letztlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten“, sagt Möhler.

Aufmerksam hört man sich bei der Deutschen Bahn (DB) inzwischen die Beschwerden und Bedenken an. „Normalerweise reicht die Kapazität der Busse ja aus“, betont Dirk Pohlmann, DB-Pressesprecher NRW in Düsseldorf. 25 Busse sind zwischen Aachen und Düren im Einsatz, wobei man damit gerechnet hatte, dass 50 Prozent der Reisenden direkt nach Aachen und die anderen 50 Prozent nach Weisweiler fahren. „Inzwischen sehen wir, dass 75 Prozent der Fahrgäste den Bus nach Aachen nehmen.“

Fahrräder im vollen Bus verboten

Die grundsätzlich verbotene Fahrrad-Mitnahme in überfüllten Bussen sieht Möhler kritisch. „Da müssten die Busfahrer besser aufpassen, wir werden dazu unsere Einsatzkräfte vor Ort nochmals informieren.“ Und das Tempo-Problem kennt er gleichfalls. „Wenn alle Fahrgäste sitzen, dürfen es 80 Stundenkilometer sein, sonst nur 60 Stundenkilometer“, meint Pohlmann. „Die Fahrzeit reicht bei diesem Tempo aus. Wir müssen die Kritik an unsere Busfahrer weitergeben.“

Mit überfüllten Bussen ist, so der DB-Sprecher, in Hauptverkehrszeiten zu rechnen, aber auch bei schönem Wetter und wenn in der Ferienzeit mehr Ausflügler unterwegs sind. Er ermuntert zudem die Fahrgäste dazu, ihre Sorgen persönlich zu äußern. Und wenn die Temperaturen wieder steigen: „Nur die Hälfte der Busse sind mit einer Klimaanlage ausgestattet, so ist das leider“, sagt Pohlmann.

Zu diesem Bericht über den derzeitigen SEV zwischen Düren und Aachen, der in der Aachener Zeitung am Samstag 18.07. erschien. nimmt der Fahrgastbeirat des Kreises wie folgt Stellung:

Der Fahrgastbeirat hat die Planungen zum Ersatzverkehr zusammen mit den Stellen der DB AG und dem NVR von Anfang an kritisch und konstruktiv begleitet.
Wichtige Verbesserungen, wie beispielsweise die Nutzung der Schienenwege über Herzogenrath – Mönchengladbach nach Köln konnten eingearbeitet werden.

Die überproportionale Nutzung der Direktverkehre Düren – Aachen waren für keinen der Beteiligen absehbar. Im Nachhinein hätte man jedoch den Vergleich der Fahrzeiten des Direktbusses mit der Variante „Euregiobahn plus Bus“ stärker herausstellen und so evtl. mehr Fahrgäste in die Züge der Euregiobahn leiten können.

Aus eigenen Erfahrungen der Mitglieder des Beirates ist es nur in den ersten Tagen zu überfüllten Fahrzeugen gekommen, die Bahn hat hier schnell reagiert und mehr Fahrzeuge auf der Linie Düren – Aachen eingesetzt.

„Aus meinen täglichen Erfahrungen ist der Ersatzfahrplan stabil und es wird vor Abfahrt darauf geachtet, dass jeder Fahrgast einen Sitzplatz hat“, so Holger Filipowicz. Zwischenzeitlich wird auch auf Staugefahren am Aachener Kreuz und dem Autobahnzubringer in Düren reagiert und ggf. eine Umleitung gefahren. Allerdings stößt das System der Ersatzverkehre an Wochenenden oder bei Unregelmäßigkeiten im Bahnverkehr an seine Grenzen. Hier besteht vereinzelt nur die Möglichkeit, auch stehende Fahrgäste zu befördern und langsamer zu fahren oder die Fahrgäste auf den nächsten Takt zu verweisen.

Aus Sicht des Fahrgastbeirates sind auch die Fahrgäste zu einer Mitarbeit aufgefordert. So könnten Personen mit Gepäck und Fahrrädern den Weg über Mönchengladbach nehmen. Pendler aus Köln könnten ebenfalls Züge über Mönchengladbach nehmen, zumal entsprechende VRS-Tickets freigegeben sind.

Es ist allen Beteiligten bewusst, dass der Ersatzverkehr zu Komforteinbußen führt. Diese sind jedoch leider nicht vermeidbar und wurden in Vorfeld auf ein Minimum reduziert.

Bahnhöfe im Raum Aachen: Handy statt Notrufsäule WDR5 am 18.07.15 von 06.05-09.00 Uhr

  • Im Raum Aachen funktionieren die Notruf- und Informationssäulen der Deutschen Bahn nicht mehr
  • Grund ist ein Serverausfall
  • Reisende nutzen nach Bahn-Angaben ohnehin eher ihre Mobiltelefone als die Säulen

Sendung zum Thema

Morgenecho | Morgen, 18. Juli 2015, 06.05 – 09.00 Uhr | WDR 5


Reisende laufen über den Platz vor dem Aachener Bahnhof
An den Bahnhöfen im Raum Aachen muss das Handy die Notrufsäule ersetzen.

Die Notruf- und Informationssäulen im Raum Aachen werden nach einer Störung möglicherweise gar nicht mehr in Betrieb genommen. Das Kommunikations- und Nutzungsverhalten der Reisenden habe sich verändert, erklärt Bahnsprecherin Sonja Stötzel. Die Deutsche Bahn bewerte deshalb derzeit neu, ob die Säulen unter Sicherheits- und Informationsgesichtspunkten überhaupt noch nötig seien. Mit fortschreitender Mobilfunknetz-Abdeckung selbst in ländlichen Gebieten greifen Reisende offenbar eher auf ihre Handys zurück, wenn sie eine Störung melden wollen oder Hilfe benötigen. Für aktuelle Reiseinformationen nutzen sie Apps oder die elektronischen Anzeigetafeln an den Bahnhöfen, deren Verbreitung laut Bahn zunimmt.

Zudem würden die Säulen häufig zweckentfremdet und nicht für das Absetzen eines Notrufs genutzt, sagte Stötzel. Es werde nun an einer „Lösung für die Zukunft“ gearbeitet. Bis zu einer endgültigen Entscheidung würde das Sicherheitspersonal an den Bahnhöfen der Region verstärkt.

Fahrgastbeirat Düren: „Unhaltbarer Zustand

Eine mit einer grauen Plane abgehängte Notrufsäule am Aachener BahnhofAbgehängt, weil außer Betrieb

Kritik kommt unter anderem vom Fahrgastbeirat im Kreis Düren. Er hält es für einen unhaltbaren Zustand, dass die Notrufsäulen am Bahnhof Düren wie in der ganzen Aachener Region derzeit abgeschaltet sind. „Für Kunden ist es nicht mehr möglich, Informationen einzuholen oder Hilfe zu rufen. Auch die Notruf-Nummer ist damit unsichtbar„, schreibt der Vorsitzende Holger Filipowicz in einer Pressemitteilung.

Der Fahrgastbeirat Düren weist auch darauf hin, dass die sogenannten 3S-Zentralen der Bahn einst mit öffentlichen Geldern finanziert worden seien. Die Zentralen sollen die Sicherheit, Sauberkeit und den Service an den Bahnhöfen sicherstellen. „Es kann nicht sein, dass die DB nicht für notwendige Ersatzinvestitionen sorgt, jedoch gleichzeitig weitere öffentliche Mittel zur Förderung der Sicherheit an ihren Stationen fordert„, so Filipowicz.

Wie rufen Senioren Hilfe?

Dem Fahrgastverband Pro Bahn zufolge gibt es in anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen keine flächendeckende Abschaltung der Notrufsäulen wie im Raum Aachen. Die Ursache für einzelne Defekte sei meist Vandalismus. Generelle Überlegungen der Bahn, angesichts des geänderten Nutzungsverhaltens der Reisenden künftig ganz auf die Säulen zu verzichten, sorgen momentan aber auch in anderen Bundesländern für Missmut. Im Raum Hannover etwa fordern Politiker deren Erhalt insbesondere mit Blick auf die älteren Generationen, da viele Senioren keine Handys besäßen. Und selbst mit Smartphone kann die Notrufsäule im Ernstfall die erste Wahl sein.

Die Annakirmes ruft – vom 25.07. bis 02.08.15

Pressemitteilung der Rurtalbahn am Freitag, 17. Juli 2015

Mit der Rurtalbahn bequem und günstig zur Annakirmes fahr’n!

Vom 25.07 bis zum 02.08 findet wie in jedem Jahr die beliebte Annakirmes statt. Mit der Rurtalbahn besteht wie jedes Jahr die Möglichkeit, das beliebte Volksfest mit dem öffentlichen Perso-nennahverkehr zu erreichen. Die eingesetzten Sonderzüge der Rurtalbahn verkehren im Stundentakt täglich zwei Stunden län-ger. Passend zu den verlängerten Öffnungszeiten der Annakirmes bietet die Rurtalbahn an den Tagen Samstag, Sonntag, Donnerstag, Freitag sowie Samstag darüber hinaus noch zwei weitere Züge mit Abfahrt um 1:23 Uhr und 2:23 Uhr ab dem Haltepunkt Annakirmesplatz in Richtung Heimbach sowie um 1:21 Uhr und 2:23 Uhr ab Düren Bf in Richtung Linnich an.

Für die Fahrt zur und von der Annakirmes empfiehlt die Rurtal-bahn das AVV-Minigruppenticket. Das AVV-Minigruppenticket ist gültig für bis zu 5 Personen und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten am Gültigkeitstag im gewählten Start- und Zielgebiet. So kostet eine Hin- und Rückfahrt von Linnich oder Heimbach bis zum Annakirmesplatz für 5 Personen mit dem AVV-Minigruppenticket Kreis Düren lediglich 20,70 €.

Weitere Informationen sind im Service Center der Rurtalbahn unter 02421-390111 oder http://www.rurtalbahn.de erhältlich.

WDR-Lokalzeit aus Aachen

Für alle Interessierten, der WDR berichtet in seiner heutigen Ausgabe der Lokalzeit noch einmal über die 3S-Säulen im Dürener Bahnhof. Weitere Details und der entsprechende Link dazu folgen dann morgen – für all diejenigen, die es nicht live sehen können.

Notfrufsäulen an Bahnhöfen

Ein Notfall am Bahnhof und dann schnell Hilfe rufen!? Zurzeit schwierig auf den Hauptbahnstrecken der Region – von Aachen nach Köln und Düsseldorf. Denn viele Notrufsäulen sind außer Betrieb. Der Fahrgastverband schlägt Alarm: Die Bahn solle dafür sorgen, dass Notrufe am Bahnhof wieder schnell möglich sind.

Stickstoffbelastung: In Düren extrem!!

In der Presse ist heute ein Artikel erschienen, der nachdenklich machen sollte – und der auch Anlass dazu bietet, den ÖPNV vor allem und gerade in Düren – zu fördern und enorm zu verbessern und sich dafür einzusetzen.

„Nach jahrelanger Überschreitung der Grenzwerte für die Luftbelastung in Innenstädten droht die EU-Kommission Deutschland mit hohen Strafgeldern. Die seit 2010 geltenden Jahresgrenzwerte von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter wurden 2014 besonders deutlich überschritten in: Düren (64), Köln (63), Düsseldorf (60), Oberhausen (55), Bonn (53), Hagen (53), Dortmund (52), Bochum (51), Gelsenkirchen (51), Wuppertal (51) und Aachen (50). Hauptursache war die hohe Belastung durch Diesel-Fahrzeuge. 2014 hatten 47 Prozent der neu zugelassenen Pkw in Deutschland einen Diesel-Motor.“

Diese Werte kommen sicher auch davon, dass nach eigener Feststellung es die Fahrer von Bussen und Taxen nicht für nötig erachten, ihre Motoren auszuschalten wenn sie länger als „zum Ein- und Aussteigen“ erforderlich ist, die Fahrzeuge laufen lassen.

Hier ist nicht nur die Politik gefordert, sondern vor allem die einzelnen Verkehrsunternehmen. Denn die Abgase von (speziell) Dieselfahrzeugen belasten nicht nur die Umwelt sondern auch jeden einzelnen Einwohner in einer Stadt.