Autoschau mitten in der Stadt

ist nicht besonders umweltfreundlich, wo doch eigentlich der Trend eher zum ÖPNV gehen sollte. Und wenn man den heutigen Artikel in der Dürener Zeitung liest, von dem hier nur einmal der Titel erwähnt sein soll,

„Vom rassigen PS-Boliden bis zur Familienkutsche- Die 37. Dürener Autoschau lockt viele Besucher in die Innenstadt. Der Fortbestand der Veranstaltung ist gesichert.“

muss man sich fragen, warum eine Autoschau nicht auf der Automeile, sondern mitten in der City – in der heutigen Zeit überhaupt sein muss. Zumal sie die sich dort befindlichen Bushaltestellen auf eine Hauptverkehrsstraße verdrängt, wo Bürgerinnen und Bürger während der Wartezeiten ungeschützt stehen müssen und ausserdem noch den schädlichen Abgasen der vorbeirauschenden PKW’s ausgesetzt sind.

Ein Thema das man nicht einfach so hinnehmen sollte.

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Gedanken zur Sperrung der zentralen Haltestelle Kaiserplatz

Wir haben Verständnis für eine attraktive Innenstadt.

Es erscheint auch sinnvoll bei Großveranstaltungen wie Weiberfastnacht und Karneval den zentralen Umsteigepunkt zu sperren.

Aus Sicht des Fahrgastbeirates ist es jedoch nicht notwendig den Kaiserplatz bei einer Autoschau für den Busverkehr zu sperren.

Sinnigerweise werden bei dieser Veranstaltung Neuwagen im Haltestellenbereich geparkt. Zur Ausstellung dieser Neufahrzeuge ist jedoch auf dem Markt, der Köln- und Oberstrasse genügend Stellplatz vorhanden.

Für diese Werbe- und Verkaufsveranstaltung werden die Fahrgäste des ÖPNV auf die Schenkelstrasse verbannt!

Wir merken an, dass es in der Schenkelstrasse für die Fahrgäste weder Sitzbänke noch einen Wetterschutz gibt. Wartende Reisende müssen es sich vielmehr auf den Fensterbänken einer Bank „bequem“ machen.

Anzumerken ist auch, das der Umstieg insbesondere für Personen mit Kinderwagen, Kinder und Senioren auf der Schenkelstrasse ungleich gefährlicher ist.

Hier herrscht Autoverkehr und die Reisenden müssen ggf. Umwege über zwei Fußgängerüberwege in Kauf nehmen.

Der Fahrgastbeirat bittet darum, zukünftig die Sinnhaftigkeit einer Sperrung des Kaiserplatzes bei Veranstaltungen gewissenhafter zu prüfen und alternative Ausstellungsflächen in Anspruch zu nehmen.

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Der ÖPNV einmal ganz anders

und wie wir meinen, eine wunderschöne Sicht auf die sonst so großen Fahrzeuge. Man fühlt sich wie in einer Spielzeuglandschaft und doch ist das die normale Bahn- und Bus-Welt. Zu sehen für jeden Interessierten in der WDR-Mediathek, Lokalzeit Aachen vom 26.08., bei Minute 25:15 in folgendem Link:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-aachen/videolokalzeitausaachen1460.html

Viel Vergnügen beim Anschauen.

Aktuelle Information

Wir  möchten aktuell alle Inhaber eines Aktiv-Abos auf die nun wieder geltenden Sperrzeiten hinweisen.

Das Seniorenticket gilt nach Beendigung der Bauarbeiten nun Montag bis Freitag erst wieder ab 9:00 Uhr.

Auch vor den Hintergrund der Anhebung des erhöhten Beförderungsentgeltes von 40 Euro auf 60 Euro sollten die Inhaber des Seniorentickets die Sperrzeiten beachten.

Gleichzeitig regt der Beirat an, Sperrregelung zu überdenken. Das neu seit dem 1. August angebotene „Schöne60Ticket NRW“ ist ganztägig in allen Bussen und Bahnen im Land NRW gültig.

Tarifeigenschaften sollten aus Sicht der Fahrgastvertretung für einzelne Nutzergruppen harmonisiert werden.

Es hat ein ENDE!!

Alle Berufspendler, Freizeitfahrer und Urlauber dürfen sich freuen. Die lange Zeit des Umsteigens und Umwege-Fahrens ist vorüber. Wie der WDR in seiner Lokalzeit von heute berichtet hat, fahren ab Montag die Züge wieder von Düren nach Aachen und umgekehrt.  Interessierte finden den Beitrag bei der Minute 09:02.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-aachen/videolokalzeitausaachen1434.html

Manchmal tut sich was!

Es gibt Dinge bei der DB, die sich eigentlich nie ändern, ganz egal was man versucht. Aber es gibt manchmal Dinge, die ändern sich, wenn man nur lange genug hartnäckig ist.

Darum auch weiterhin an alle, die an einem gut funktionierenden ÖPNV interessiert sind, die Bitte: Wenn es etwas zu beanstanden oder zu loben gibt, wir sind über jeden Hinweis dankbar und werden uns darum im Sinne beider Seiten kümmern.

Die verhüllten Notrufsäulen auf den Bahnsteigen sind zwar noch nicht wieder enthüllt, aber es ist ein Hinweisschild mit einer Notruf-Nummer und weiterer Erklärung angebracht worden. DAS ist doch ein Erfolgserlebnis.

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