Fahrplanwechsel Das ändert sich ab dem 13. Dezember

Am 13. Dezember gilt bei uns an der Rur ein neuer Fahrplan. Auch die Deutsche Bahn stellt ihre Pläne um. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

S 12, S 13, S 19: Auf dem Abschnitt zwischen Düren und Köln wird es einen Linientausch zwischen der S12 und der S13/19 mit entsprechend veränderten Fahrzeitlagen geben: die S12 endet von Köln aus dann in Köln-Ehrenfeld bzw. in der Hauptverkehrszeit in Horrem. Die S13/19 wird dafür bis nach Düren verlängert. Auf den S-Bahn-Linien S12, S13 und S19 werden die bisherigen 1. Klasse-Sitzplätze probeweise für alle Kunden freigegeben.

RE1: Zwischen Aachen und Köln verkehrt morgens um 7:09 Uhr ein stark beschleunigter Sprinterzug mit wenigen Zwischenhalten und einem Reisezeitgewinn von 10 Minuten. In die Gegenrichtung startet der Zug um 16:04 Uhr ab Köln Hbf. Der „Aachen-Köln-Express“ hält in Düren, aber nicht in Horrem oder Langerwehe.

RB28: Auch geht die Reaktivierung der Bördebahn zwischen Düren und Euskirchen einen Schritt weiter. Die Züge fahren künftig als RB28. Für die Fahrkarten gilt künftig nicht mehr der Haustarif sondern die Preise der Verkehrsverbünde AVV und VRS. Am Fahrplan selbst ändert sich kaum etwas.

Linie 208 AVV: Die Fahrzeiten zwischen den einzelnen Haltestellen verschieben sich geringfügig.

Linie 212 AVV: Die beiden bisherigen Schulfahrten um 6.27 Uhr und 6.54 Uhr in Richtung Nörvenich entfallen.

Linie 215 AVV: Die Fahrten um 06.00 Uhr und 17.00 Uhr ab Nörvenich starten nun 10 Minuten später (06.10 und 17.10 Uhr), die Fahrt um 07.00 Uhr startet 10 Minuten früher (06.50 Uhr). In der Rückrichtung starten alle Fahrten 10 Minuten früher.

Quelle: Radiorur.de

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Düren bleibt beim ICE-Netz weiter außen vor

Düren. Die Stadt Düren kann sich kaum Hoffnung auf eine bessere Anbindung an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn machen. Wie die DB der Stadt mitgeteilt hat, sei der Wunsch nach einem ICE-Halt zwar nachzuvollziehen, „wir müssen jedoch die Bedürfnisse der deutlich zahlreicheren Kunden berücksichtigen, die möglichst schnelle und stabile ICE-Verbindungen aus Frankfurt und Köln nach Brüssel wünschen“. Ein Zusatzhalt würde bei ihnen zu einer Verschlechterung führen. Zusätzliche Verbindungen seien wirtschaftlich nicht darstellbar.

Die Bahn führt aus, dass Düren sehr gut mit halbstündlichen Regional-Express-Zügen via Köln und Aachen an das Fernverkehrsnetz angebunden sei. (ja)

Quelle: Dürener Zeitung v. 24.11.15

Es wird knapp mit Umsteigen!

Fahrplanwechsel: Nur noch drei Minuten zum Umsteigen

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Verena Schloemer (Grüne) kritisiert, dass Fahrgäste ab dem 13. Dezember nur noch drei Minuten Zeit haben, um am Bahnhof Düren von der S-Bahn auf die Rurtalbahn (Bild) umzusteigen. Foto: Abels

Düren. Der Fahrplanwechsel im Bahnverkehr am 13. Dezmeber bringt aus Sicht der Grünen für Düren einschneidende Veränderungen. „Bisher wurde in der Öffentlichkeit nur die positive, künftig direkte Anbindung an den Köln-Bonner Flughafen hervorgehoben“, betont die Grünen-Politikerin Verena Schloemer als Vorsitzende des Regionalen Beirats des Aachener Verkehrsverbunds (AVV).

Die S- Bahn Linien S 12 und S 13 werden in Linienästen getauscht, so dass ab Düren demnächst die S 13 fährt. Diese Bahn fährt dann über Köln direkt zum Flughafen. „Der Nachteil ist allerdings, dass sich dadurch alle Fahrzeiten der S-Bahn zehn Minuten nach vorne beziehungsweise nach hinten verschieben. Die S-Bahn erreicht Düren dann jeweils 17 Minuten nach der vollen Stunde Düren, bereits drei Minuten später fahren die Rurtalbahnen“, berichtet die Dürenerin.

„Die Anschlüsse zur Rurtalbahn Richtung Heimbach sind für sehr Sportliche vielleicht, aber die Richtung Jülich kaum zu schaffen.“ Damit werde der lange gehegte Wunsch nach einem direkten Anschluss an den Köln-Bonner Flughafen auf Kosten der wichtigen Anbindungen im Pendlerverkehr eingeführt, ärgert sich die Politikerin.

„Das kann nicht im Sinne einer Attraktivitätssteigerung sein. Wenn diejenigen, die Tag für Tag die Bahn als Fortbewegungsmittel nutzen, künftig eine halbe Stunde mehr Fahrzeit einplanen müssen, werden sicher nicht wenige wieder das Auto bevorzugen. Es ist uns vollkommen unverständlich, warum der Nahverkehr Rheinland (NVR) ohne Beteiligung unserer Politik diese Veränderung vorgenommen hat.“ Der AVV-Beirat fordert daher zeitnah das Gespräch mit Vertretern des NVR zu suchen, ist sich aber bewusst, dass die Veränderung mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember erst einmal in Kraft treten wird.

Quelle: Aachener Zeitung vom 23.11.15

Premiere für das Jobticket im Kreis Düren

Wenn die Mitarbeiter der Firma M&W Messe & Wohndesign in den Bus oder die Bahn einsteigen, dann mit dem schönen Gefühl, nicht nur die Umwelt zu schonen, sondern auch das eigene Portmonee. Ihr Arbeitgeber stellt ihnen nämlich Job-Tickets zur Verfügung und ist damit Vorreiter im Kreis Düren.
(v. li.) Lutz Blankertz, Hans-Peter Geulen (AVV), Bruno Voß, Landrat Wolfgang Spelthahn, Michael Frings, Reinhard Willems, DKB-Geschäftsführer Hans-Peter Nießen bei der Übergabe der Job-Tickets(v. li.) Lutz Blankertz, Hans-Peter Geulen (AVV), Bruno Voß, Landrat Wolfgang Spelthahn, Michael Frings, Reinhard Willems, DKB-Geschäftsführer Hans-Peter Nießen bei der Übergabe der Job-Tickets

Landrat Wolfgang Spelthahn und DKB-Geschäftsführer Hans-Peter Nießen nahmen diese kreisweite Premiere zum Anlass, das Unternehmen an der Paradiesstraße in Düren zu besuchen und den Mitarbeitern die Fahrscheine persönlich auszuhändigen. Diese können das AVV-Job-Ticket nun rund um die Uhr nutzen. Und das nicht nur im gesamten AVV-Gebiet, sondern auch in den VRS-Kommunen Bedburg, Elsdorf, Erftstadt, Euskirchen, Hellenthal, Kall, Kerpen, Mechernich, Schleiden und Zülpich.

Tischlermeister Michael Frings, der das Unternehmen gemeinsam mit seinen Partnern Reinhard Willems und Lutz Blankertz führt, zahlt dafür je Mitarbeiter und Monat 29 Euro, für Auszubildende nur 22,50 Euro. Damit nicht genug. Das 29 Euro-Job-Ticket erlaubt montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig die kostenlose Mitnahme eines weiteren Erwachsenen und bis zu drei Kindern unter 15 Jahren. Azubis können es jedoch nur für sich nutzen. Zudem kann der Aktionsradius des Job-Tickets auf Wunsch nochmals deutlich erweitert werden.

Das Jobticket ist einfach genial. Fahrmöglichkeiten und Preis stehen in einem tollen Verhältnis“, findet Geschäftsführer Lutz Blankertz. Auf das Angebot sind die Partner nach dem Umzug des Unternehmens von Aachen nach Düren gestoßen. Der Wechsel erfolgte aus Platzgründen. „Wir wollten unseren Mitarbeitern die umzugsbedingte täglichen Autofahrten über die A4 nicht zumuten“, berichtet Reinhard Willems.

Das Unternehmen entwirft und fertigt mit seinen 17 Mitarbeitern seit fast 30 Jahren Messestände für jeden Messeort in Europa. Zudem ist das Team in Sachen klassische Tischlerarbeiten bis in den Düsseldorfer und Frankfurter Raum unterwegs. Der neue Standort Düren hat sich dafür bereits als sehr vorteilhaft erwiesen.

Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich über den zufriedenen Erstkunden. „Firmen, die ihre Mitarbeiter an sich binden möchten, können ihnen mit dem Job-Ticket eine große Freude für kleines Geld machen“, unterstreicht er den Aspekt Mitarbeiterzufriedenheit, die angesichts des demografischen Wandels  an Bedeutung gewinne. Im Kreis Düren sei zudem ein neuer Nahverkehrsplan in Arbeit, der das Busfahren mit Schnellbussen und flexiblen Angeboten im ländlichen Raum künftig attraktiver mache.

Weitere Infos zum Thema Job-Ticket bietet die DKB-Geschäftsführung unter Tel. 02421/390128 oder per E-Mail: service@dkb-dn.de.

Quelle: Kreis-Düren

Warnung der DB!!

dueren-magazin.de SAV

Berlin: Die Deutsche Bahn (DB) warnt Kunden eindringlich davor, Online-Tickets auf „bahnheld.com“ zu kaufen. Gegen den Betreiber der Internetseite ermittelt die Berliner Generalstaatsanwaltschaft wegen gewerbsmäßigen Betrugs.

Anders als angegeben werden die Fahrkarten nicht mit gespendeten Reisegutscheinen, sondern mit gestohlenen Kreditkartendaten bezahlt. Das behauptete Geschäftsmodell täusche unter anderem die Zusammenarbeit mit der DB und gemeinnützigen Organisationen vor. Tatsache ist, dass es keine Zusammenarbeit mit der DB gibt. Hinzu kommt, dass die Online-Tickets durch den mutmaßlichen Betrüger vor dem Versand manipuliert werden und damit bei einer Kontrolle als gefälscht erkannt werden können.

Kunden, die solche Online-Tickets kaufen, laufen Gefahr, Teil eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens zu werden. Außerdem stellt die DB nicht bezahlte Online-Tickets den Nutzern in Rechnung, so dass die Kunden die Fahrkarten letztlich doppelt bezahlen. Darüber hinaus geben sie dem mutmaßlichen Betrüger im Zuge des Bezahlvorgangs persönliche Daten preis, die für weitere strafbare Handlungen genutzt werden könnten.

Unter www.bahn.de/sicherheit finden sich Hinweise zum sicheren Kauf von Online-Tickets der DB sowie eine Übersicht der offiziellen Vertriebspartner.

Quelle: dueren-magazin.de v. 10.11.15

Besuch beim FGBR

Heute erhielt der Fahrgastbeirat des Kreises Düren Besuch aus dem fernen Japan.

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Die Wissenschaftler von diversen Universitäten interessierte die Arbeit des Fahrgastbeirates im Rahmen eines Forschungsprojektes.
Eine solche Institution als Bindeglied zwischen Fahrgast, Verkehrsunternehmen und Politik kennt man dort bisher nicht.
Auch in Japan macht sich der demografische Wandel bemerkbar. Man sucht nach Lösungen, den ÖPNV – insbesondere in ländlichen Gebieten, zu reformieren. Zu diesem Zweck bereist man Europa, schaut sich das System Bürgerbus in Heimbach, die Arbeit des FGBR und die Arbeitsweise der Rurtalbahn an.
Eine Institution wie uns kennt man in Japan nicht.
Die Delegationsteilnehmer zollten den ehrenamtlich Tätigen ihren Respekt. Eine freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeit für den ÖV war den Herren gänzlich unbekannt.
Im intensiven Gespräch konnten wir die Arbeitsweise des FGBR darlegen.
Wir hoffen, die Herren konnten einige Anregungen mitnehmen und schaffen es, den ÖPNV in Japan zum Nutzen von Fahrgästen und Verkehrsunternehmen zu reformieren.
Wir wünschen viel Erfolg und sind beeindruckt einen kleinen Teil japanischer Kultur kennengelernt zu haben.

Der Elfte im Elften rückt näher!!!

Aus diesem Grund möchten wir allen Narren und Närrinnen diese Nachricht nicht vorenthalten:

Das TagesTicket 5 Personen gilt am Elften im Elften ohne zeitliche Beschränkung
Köln. Die Jecken fiebern diesem Tag schon seit Wochen entgegen: Am Mittwoch wird unter dem Motto „Mer stelle alles op der Kopp“ die Karnevalssession 2015/16 eröffnet. Viele tausend Narren aus Köln und der gesamten Region werden am 11.11.2015 den Beginn der fünften Jahreszeit feiern. Für die Anreise bieten sich besonders die TagesTickets an, mit denen Einzelpersonen oder Gruppen bis fünf Personen den ganzen Tag beliebig oft mit Bus und Bahn fahren können – und das bis 3 Uhr des Folgetages. Damit auch Gruppen aus dem Umland pünktlich zur Sessionseröffnung in der Altstadt sind, gilt das TagesTicket 5 Personen am 11.11.15 nicht wie sonst üblich erst ab 9 Uhr, sondern kann ab dem frühen Morgen für die Anreise genutzt werden.