Rurtalbahn fährt bald mit Super-Zügen

Die Verantwortlichen des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR), der Rurtalbahn GmbH und der DB Regio NRW haben kürzlich im Dürener Leopold-Hoesch-Museum die Verkehrsverträge für den künftigen Betrieb der Linien RB 20 und RB 21 Nord unter-zeichnet.

Damit erbringen die beiden Unternehmen auch über Dezember 2016 hinaus die Betriebsleistungen auf den beiden Strecken. So ist die DB Regio NRW auch in den nächsten Jahren für den Betrieb der RB 20 („euregiobahn“ verantwortlich. Die RB 21 nord (Nordast der Rurtalbahn) wird zwischen Düren und Linnich auch weiterhin durch die Rurtalbahn GmbH bedient. „Angesichts der wachsenden Herausforderung an uns, eine Hohe Qualität bei immer noch zu geringer Mittelausstattung zu realisieren, trägt die Vertragsunterzeichnung dazu bei, den Nahverkehr in unserer Region zu sichern. Durch die Vergabe an die Rurtalbahn und die DB Regio NRW gehe ich davon aus, dass wir unseren Fahrgästen ein attraktives Leistugnsangebot bei weiter steigender Qualität anbieten können“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Ab Juli 2017 werden auf dem Nordast neben den bislang bekannten Zügen auch Neufahrzeuge des Typs Lint 54 der Firma Alstom eingesetzt. Sie bieten den Komfort, den die Regio Shuttles seit 2011 auf dem Südast zwischen Düren und Heimbach bieten. Ab Ende 2017 wird es zudem hinter dem Haltepunkt Jülich-Nord den Haltepunkt „An den Aspen“ geben. Er dient unter anderem der Anbindung des neuen Schulzentrums.

Quelle: DN-Woche vom 29.06.16

Advertisements

Busspur: Auch der Hoeschplatz wird jetzt untersucht

Im Stadtentwicklungsausschuss soll am Dienstag der Gestaltungswettbewerb für den Kaiserplatz auf den Weg gebracht werden. Allerdings hat die „Ampel“-Koalition weiterhin offene Fragenzum Thema Busspur. Die Forderung der SPD nach einem zweiten Gutachten, das Baudezernent Paul Zündorf weder für erforderlichnoch sinnvoll hält, ist noch nicht
endgültig vom Tisch. Alles hängt davon ab, wie die bisherigen Gutachter die offenen Fragen der SPD bewerten. Nach Auskunft von Fraktionschef Henner Schmidt wird bis Dienstag noch die bisher im Gutachten fehlende Aufgabe des sogenannten „Rendezvous-
Systems“ beleuchtet, das ein zeitgleiches Eintreffen der Buslinien und schnelle Umsteigemöglichkeiten ermöglicht. „Intelligente dezentrale Lösungen lassen das ohne jegliche Komforteinbußezu“, betont Schmidt mit Blick auf andere Städte. Vor allem aber werde jetzt auch der Hoeschplatz als Alternative untersucht.
„Sollte dies gutachterlich verworfen werden, wird es auf dem Kaiserplatz keine durchgehenden Bordsteinkanten geben,und der Haltepunkt auf der Zehnthofstraße wird zur Entlastung des Kaiserplatzes erweitert“, betont Schmidt.Darüber hinaus werde die „Ampel“-Koalition für diesen Fall fordern, dass die Fahrspur der Busse optisch nicht von der übrigen Fläche des Kaiserplatzes abgegrenzt wird. „Weiterhin soll es ebene Querungen
geben,die ein barrierefreies Passieren der Busspuren ermöglichen.“
Quelle: Dürener Zeitung vom 30.06.16

Fahrgastbeirat warnt vor Aufgabe des Kaiserplatzes

Düren. „Wir haben Verständnis für eine Belebung des Kaiserplatzes in Düren. Unserer Ansicht nach wird jedoch eine Aufgabe der zentralen Haltestelle im Herzen der Kreisstadt genau das Gegenteil bewirken“, bezieht der Fahrgastbeirat für den Kreis Düren Stellung zur Diskussion über eine mögliche Aufhebung des zentralen Umsteigeknotens Kaiserplatz. „Ohne die täglich wartenden, ankommenden und umsteigenden Fahrgäste wird der Kaiserplatz veröden, eine Handvoll Veranstaltungen – vorwiegend am Wochenende – wird den Platz nicht beleben“, urteilt Sprecher Holger Filipowicz. Solche Pläne würden den Nahverkehr nicht fördern, sondern gefährden. „Gerade der Rundumanschluss am Kaiserplatz mit kurzen Umsteigezeiten macht das System attraktiv und ist ein großer, wenn nicht der größte Vorteil des Systems ÖPNV in der Kreisstadt“, urteilt der Fahrgastbeirat. Die zentrale Haltestelle Kaiserplatz sei auch im Nahverkehrsplan des Kreises Düren politisch verabschiedet und festgeschrieben, eine Aufgabe dieser Haltestelle sei nicht möglich. Der Beirat appelliert an die „Verantwortlichen im Stadtrat, das Vorhaben im Sinne der ÖPNV-Nutzer zu überdenken“.

Quelle: Dürener Zeitung vom 25.06.16

Verkehrshinweis – Sperrung der Tivolistraße wegen Baumaßnahmen an einem Bahnübergang – Bus Linie 213 wird umgeleitet

Sanierungsabreiten am Bahnübergang Tivolistraße, machen eine Sperrung zwischen der Rurstraße und Mariaweilerstraße notwendig. Die Buslinie 213 wird umgeleitet.

Aufgrund von Sanierungsarbeiten der Gleisanlage in der Tivolistraße, wird die Tivolistraße zwischen der Rurstraße und Mariaweilerstraße ab Montag, den 04.07.2016, ab Dienstbeginn bis einschließlich Samstag, den 09.07.2016, bis 15:00 Uhr voll gesperrt!

Die Linie 213 wird über Aachener Straße – Valencienner Straße umgeleitet!
Haltestelle Tivolistraße und Haltestelle Eiswiese in beiden Richtungen entfällt!
Ersatzhaltestelle für Tivolistraße: Kaiserplatz
Ersatzhaltestelle für Eiswiese: Haltestelle Rurbrücke, in der Aachener Straße oder Haltestelle Ellernbusch in der Valencienner Straße.

Quelle: Düren-Magazin vom 23.06.16