Kreis stellt neue Sicherheitskräfte für Busse ein

Kreis Düren. Der Kreis Düren will sechs Sicherheitskräfte einstellen, die in Bussen der Kreisbahn und in der Rurtalbahn zum Einsatz kommen. Auf den Bahnsteigen soll es überdies künftig eine Videoüberwachung geben, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Sicherheitskräfte werden nach einem Eignungstest ausgebildet, erhalten einen Zwei-Jahresvertrag und einen Stundenlohn von 13,16 Euro. Gefragt seien vor allem Langzeitarbeitslose. (inla)

 

Quelle: Dürener Zeitung v. 13.12.2016

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Ab Ende 2020 Stündlich von Euskirchen nach Düren – Bördebahn soll täglich fahren

Zülpich –

Vorsicht an der Bahnsteigkante: Die Bördebahn zwischen Euskirchen und Düren soll bis Ende 2020 wieder täglich fahren – im Stundentakt.

Diese Pläne stellten Alfred Berrisch von der Beteiligungsgesellschaft des Kreises Düren und Achim Blindert, Geschäftsbereichsleiter Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall des Kreises Euskirchen, den Mitgliedern des Zülpicher Ausschusses für Stadtentwicklung vor.

Die Reaktivierung der Bahnstrecke Euskirchen-Düren läuft seit dem 1. Januar 2016. Die Entwicklung der Fahrgastzahlen sei positiv, hieß es in der Zülpicher Martinskirche. In diesem Jahr fährt die RB 28 (Eifel-Bördebahn) an Wochenenden und Feiertagen im Drei-Stunden-Takt zwischen den beiden Kreisstädten.

Dieses Angebot soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 ausgebaut werden. „Dann soll auch montags bis freitags dreimal von Euskirchen nach Düren und zurück gefahren werden“, erklärte Blindert. Dies sei der Vorlaufbetrieb bis Ende 2020. Um den auf die Schiene zu setzen, sollen 4, 9 Millionen Euro investiert werden.

„Hinzu kommt die Finanzierung eines neuen Stellwerks und eines neuen Funks in Düren. Straßen NRW übernimmt die technische Sicherung dreier Bahnübergänge an der B56n. Insgesamt werden gut elf Millionen Euro investiert“, so Berrisch.

Bereits im Vorlaufbetrieb sollen die Züge, so zumindest der Plan, im durchgehenden Stundentakt zwischen Euskirchen und Düren – an sieben Tagen der Woche – verkehren. Die Fahrzeit soll laut Berrisch zwischen 35 und 40 Minuten betragen.

Bevor es so weit ist, seien allerdings einige Hausaufgaben zu erledigen. „Allein für den Vorlaufbetrieb ab Dezember 2018 müssen acht Bahnübergange entlang der Strecke auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Dies ist eine Auflage der Landeseisenbahnverwaltung“, so Berrisch.

Zudem muss nach Angaben des Diplom-Ingenieurs in Elsig ein neuer Bahnsteig gebaut werden: „Außerdem müssen im Kreis Düren die Bahnsteige in Vettweiß, Jakobwüllesheim, Rommelsheim und Binsfeld neu angelegt werden. Zwischen Bubenheim und Düren sind die Gleise auf einer Länge von drei Kilometer in einem so schlechten Zustand, dass sie ausgetauscht werden müssen, wenn die Bahn regelmäßig fährt“, so Berrisch.

Neue Haltepunkte geplant

Die Bahnsteige in Nemmenich und Zülpich können nach Meinung des Experten bis zum Vollausbau weiter genutzt werden, müssen bis Ende 2020 aber ebenfalls erneuert werden.

Ein ganz neuer Bahnsteig und damit auch Haltepunkt ist an der Georgstraße in Euskirchen geplant. Auch in Ülpenich und Dürscheven soll es bis zur vollständigen Reaktivierung neue Bahnsteige geben. Da die beiden letztgenannten allerdings auf dem Bahndamm installiert und zeitgleich auch barrierefrei werden sollen, sei diese Investition allerdings aus Kostengründen erst später möglich.

Dringender Handlungsbedarf bestehe in Zülpich an der Römerallee. Dieser Bahnübergang müsse bereits zur nächsten Stufe auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Dafür seien mindestens 60 000 Euro von der Stadt Zülpich notwendig, so Berrisch. Für die übrigen Bahnübergange im Zülpicher Bereich werden ebenfalls jeweils rund 55 000 Euro nötig sein.

Eventuell müsse über eine Park-und-Ride-Anlage in Zülpich nachgedacht werden. „Das ist eine große Chance für Zülpich und die Region“, sagte Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen (CDU).

Im Zuge der Reaktivierung soll auch überlegt werden, wo es möglich ist, Personen von der Straße auf die Schiene zu holen. „Die Schnellbuslinie 98 verläuft im Moment an manchen Stellen parallel zur Bördebahn. Hier bietet sich ein Ansatzpunkt“, so Blindert.

Quelle: http://www.rundschau-online.de/25197890 ©2016 – vom 04.12.16

Eifel-Bördebahn wird weitere zwei Jahre von der Rurtalbahn GmbH betrieben

Düren / Euskirchen / Köln: Der Nahverkehr Rheinland (NVR) wird die Betriebsleistungen der Linie RB 28 „Eifel-Bördebahn“ auch in den nächsten Jahren von der Rurtalbahn GmbH durchführen lassen.

Dies beschloss der Vergabeausschuss des Zweckverbandes NVR in seiner heutigen Sitzung. Vorgesehen ist eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren, also von vom 11. Dezember 2016 bis 8.Dezember 2018. Wie bisher wird die Strecke zwischen Euskirchen und Düren lediglich an den Wochenenden sowie an Feiertagen bedient. Das ausgeschriebene Leistungsvolumen liegt bei rund 27.000 Zugkilometern pro Jahr. Die bisherige Angebotsqualität wird beibehalten; es kommen die bewährten Dieseltriebwagen vom Typ RegioSprinter zum Einsatz.

Quelle: Düren-Magazin  vom 02.12.16

Düren / Aachen: „Schnellfahrt“ von Geilenkirchen und bessere Abstimmung der Verkehre im Bahnhof Düren – Die „euregiobahn“ fährt samstags länger im 30-Minuten-Takt

Ab dem Fahrplanwechsel am  11. Dezember 2016 wird der vor einem Jahr eingeführte „Aachen-Köln-Express“ (RE1/AKX) morgens rückverlängert. Die neue „Schnellfahrt“ startet um 06:41 Uhr in Geilenkirchen. Sie ersetzt die bisherige Verstärkerfahrt der „euregiobahn“, die bisher um 06:39 Uhr ab Geilenkirchen fuhr. Berufspendler profitieren von einer 20-minütigen Fahrtzeitverkürzung: Die direkte Verbindung von Geilenkirchen über Aachen (Ankunft 07:08 Uhr) nach Köln (Ankunft 07:54 Uhr) dauert nur noch 73 Minuten. Vorher betrug die Fahrtzeit für Pendler 93 Minuten. Die bisherige zweite Verstärkerfahrt von Geilenkirchen (ab 07:47 Uhr) nach Aachen entfällt hingegen ersatzlos.  Nachmittags wird der „AKX“ um 15:56 Uhr ab Köln Messe/Deutz nach Aachen beschleunigt und erreicht Aachen sechs Minuten früher.

Zusätzliche Nachtfahrten der RB33

Auf der Strecke der Rhein-Niers-Bahn (RB33) wird es an allen Tagen eine zusätzliche Nachtfahrt geben. Diese startet um 23:37 Uhr in Aaachen und erreicht Heinsberg um 00:24 Uhr. Zurück geht es um 00:29 Uhr, Aachen wird um 01:25 Uhr erreicht. In den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen  wird ein zusätzlicher Zug um 00:37 Uhr nach Heinsberg (Ankunft um 01:27 Uhr) beziehungsweise nach Mönchengladbach (Ankunft 01:36 Uhr) eingesetzt. In der Gegenrichtung gibt es einen zusätzlichen Zug um 00:22 Uhr ab Mönchengladbach beziehungsweise um 01:32 Uhr ab Heinsberg nach Aachen (Ankunft 02:23 Uhr). „Wir freuen uns, dass es uns trotz unserer finanziellen Rahmenbedingungen und der großen Kapazitätsengpässe im Infrastruk-turbereich gelungen ist, unseren Kunden eine Vielzahl von neuen Verbindungen zu ermöglichen“, so NVR Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Halbstundentakt der RB20 bis zum Ladenschluss

Wenn der neue Fahrplan in Kraft tritt, bedeutet dies gleichzeitig die Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit zwischen dem Nahverkehr Rheinland (NVR) und der DB Regio NRW auf der Linie RB20. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen wird auch in den kommenden Jahren die vielgenutzte „euregiobahn“ betreiben. Im Mai dieses Jahres wurden die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Eine Verbesserung für die Fahrgäste wird es ab der Fahrplanumstellung an den Samstagen zwischen Herzogenrath und Alsdorf-Annapark geben: Der in 2015 eingeführte 30-Minuten-Takt wird bis zum Ladenschluss ausgedehnt. Die letzte Fahrt ist dann – wie montags bis freitags – um 20:48 Uhr ab Herzogenrath.

Durch die Neuordnung des S-Bahn-Verkehrs Köln kommt es zu Verschiebungen des Fahrtenangebots im Minutenbereich. Die Verkehre der S13/S19 im neuen 20/40-Minuten-Takt werden in Düren auf die Abfahrt der „euregiobahn“ und der „Rurtalbahn“ abgestimmt. Die RB20 wird täglich um 22:17 Uhr und 23:17 Uhr in Düren abfahren. Samstags und sonntags startet die letzte Fahrt der „euregiobahn“ von Düren um 21:17 Uhr.

Quelle: Düren-Magazin vom 02.12.16