Düren / Aachen: „Schnellfahrt“ von Geilenkirchen und bessere Abstimmung der Verkehre im Bahnhof Düren – Die „euregiobahn“ fährt samstags länger im 30-Minuten-Takt

Ab dem Fahrplanwechsel am  11. Dezember 2016 wird der vor einem Jahr eingeführte „Aachen-Köln-Express“ (RE1/AKX) morgens rückverlängert. Die neue „Schnellfahrt“ startet um 06:41 Uhr in Geilenkirchen. Sie ersetzt die bisherige Verstärkerfahrt der „euregiobahn“, die bisher um 06:39 Uhr ab Geilenkirchen fuhr. Berufspendler profitieren von einer 20-minütigen Fahrtzeitverkürzung: Die direkte Verbindung von Geilenkirchen über Aachen (Ankunft 07:08 Uhr) nach Köln (Ankunft 07:54 Uhr) dauert nur noch 73 Minuten. Vorher betrug die Fahrtzeit für Pendler 93 Minuten. Die bisherige zweite Verstärkerfahrt von Geilenkirchen (ab 07:47 Uhr) nach Aachen entfällt hingegen ersatzlos.  Nachmittags wird der „AKX“ um 15:56 Uhr ab Köln Messe/Deutz nach Aachen beschleunigt und erreicht Aachen sechs Minuten früher.

Zusätzliche Nachtfahrten der RB33

Auf der Strecke der Rhein-Niers-Bahn (RB33) wird es an allen Tagen eine zusätzliche Nachtfahrt geben. Diese startet um 23:37 Uhr in Aaachen und erreicht Heinsberg um 00:24 Uhr. Zurück geht es um 00:29 Uhr, Aachen wird um 01:25 Uhr erreicht. In den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen  wird ein zusätzlicher Zug um 00:37 Uhr nach Heinsberg (Ankunft um 01:27 Uhr) beziehungsweise nach Mönchengladbach (Ankunft 01:36 Uhr) eingesetzt. In der Gegenrichtung gibt es einen zusätzlichen Zug um 00:22 Uhr ab Mönchengladbach beziehungsweise um 01:32 Uhr ab Heinsberg nach Aachen (Ankunft 02:23 Uhr). „Wir freuen uns, dass es uns trotz unserer finanziellen Rahmenbedingungen und der großen Kapazitätsengpässe im Infrastruk-turbereich gelungen ist, unseren Kunden eine Vielzahl von neuen Verbindungen zu ermöglichen“, so NVR Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

Halbstundentakt der RB20 bis zum Ladenschluss

Wenn der neue Fahrplan in Kraft tritt, bedeutet dies gleichzeitig die Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit zwischen dem Nahverkehr Rheinland (NVR) und der DB Regio NRW auf der Linie RB20. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen wird auch in den kommenden Jahren die vielgenutzte „euregiobahn“ betreiben. Im Mai dieses Jahres wurden die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Eine Verbesserung für die Fahrgäste wird es ab der Fahrplanumstellung an den Samstagen zwischen Herzogenrath und Alsdorf-Annapark geben: Der in 2015 eingeführte 30-Minuten-Takt wird bis zum Ladenschluss ausgedehnt. Die letzte Fahrt ist dann – wie montags bis freitags – um 20:48 Uhr ab Herzogenrath.

Durch die Neuordnung des S-Bahn-Verkehrs Köln kommt es zu Verschiebungen des Fahrtenangebots im Minutenbereich. Die Verkehre der S13/S19 im neuen 20/40-Minuten-Takt werden in Düren auf die Abfahrt der „euregiobahn“ und der „Rurtalbahn“ abgestimmt. Die RB20 wird täglich um 22:17 Uhr und 23:17 Uhr in Düren abfahren. Samstags und sonntags startet die letzte Fahrt der „euregiobahn“ von Düren um 21:17 Uhr.

Quelle: Düren-Magazin vom 02.12.16

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