Hohe Kosten für „City-Ticket XL“

Stadt muss jährlich bis zu 218 150 Euro für den abgesenkten Tarif beisteuern

Düren. Es ist eines der wichtigsten Projekte der „Ampel“-Koalition: Das „City-Ticket XL Düren“, das ab dem 1. April Busfahrten im Stadtgebiet für 1,90 Euro ermöglicht, soll die Attraktivität des ÖPNV deutlich verbessern und dafür sorgen, dass weniger Besucher mit dem Pkw in die Innenstadt fahren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Differenz zum bisherigen Tarif von 2,70 Euro muss die Stadt dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) ausgleichen.

Mit dem AVV hat sich die Stadt nun auf ein Modell geeinigt. Demnach wird die Stadt maximal einen Ausgleich von 218 150 Euro im Jahr zahlen. Werden am Ende mehr oder weniger als 295 000 Fahrten (Einzel- und Mehrfahrtenticket) mit dem City-Tarif auf Basis des Ticketverkaufs gezählt, reduziert sich die Summe.

Im Herbst 2005 war noch von einem jährlichen Zuschuss von 145 000 Euro die Rede. Ein Gutachter sprach damals von einem zu erwartenden Fahrgastplus von drei bis fünf Prozent.

Quelle: Dürener Zeitung vom 31.01.2017

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